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Warum Hundeleckerlis selber backen?
Gesundheit trifft Zeitersparnis

Hand aufs Herz: Die Auswahl im Supermarkt ist riesig, aber wer die Rückseite der Packungen liest, findet oft Zucker, Getreideabfälle oder künstliche Konservierungsstoffe. Wenn du die Belohnungen für deinen Hund selbst backst, bist du der Chef-Chemiker: Du entscheidest, was in den Napf kommt.
Das ist nicht nur gesünder für das Immunsystem und die Verdauung, sondern oft auch die einzige Lösung für echte Allergiker. Und das Beste? Es muss nicht stundenlang dauern.

Warum selbst backen die beste Idee ist:
  • Du weißt, was drin ist: Keine versteckten Zusätze, kein Zucker, kein Getreide – nur das Beste für deinen Hund.
  • Perfekt bei Allergien: Du bestimmst die Zutaten und kannst alles weglassen, was dein Liebling nicht verträgt.
  • Frische-Garantie: Die Kekse kommen direkt aus dem Ofen in die Dose (oder direkt ins Maul).
  • Dein Hund wird es lieben: Der Duft aus der Küche allein sorgt schon für wedelnde Ruten!

Backen ohne Stress: Welcher „Back-Typ“ bist du heute?

Vergiss komplizierte Back-Nachmittage. Die Entscheidung für das richtige Zubehör hängt eigentlich nur von einer Frage ab:
Wie viel Nerven und Zeit hast du gerade?
Hier sind die drei Wege, wie ich meine mehlfreien Kekse in den Napf bekomme:

Hundekekse backen ohne Ausstechen: Ein Pizzaschneider schneidet Gitterlinien in mehlfreien Hundeteig auf einem Backblech, im Hintergrund wartet ein neugieriger Golden Retriever.

Der „Ich hab’s eilig“ Weg (Pizzaschneider)

Wann du das brauchst: Das Training startet in 20 Minuten und die Belohnungstüte ist leer.
So geht’s: Keine Form, kein Ausstechen. Teig aufs Blech, kurz in den Ofen, mit dem Edelstahl-Pizzaschneider* drüberrollen – fertig. Du hast in Rekordzeit hunderte Quadrate, die perfekt in die Tasche passen.

Effizientes Backen mit der Silikonmatte: Flüssiger Teig für Hundeleckerlis wird mit einem Teigschaber in die Noppen einer blauen Backmatte gestrichen.

Der „Ich mach’s nebenher“ Weg (Backmatte)

Wann du das brauchst: Du willst hunderte perfekte Drops, während du die Küche aufräumst oder einen Kaffee trinkst.
So geht’s: Mit den Silikon-Backmatten erledigt sich die Form fast von selbst. Einfach den cremigen Teig in die Noppen*, Pfoten* oderKaustangen*-Formenstreichen. Es sieht aus wie vom Profi, macht aber kaum Arbeit.

Klassische Hundekekse selber machen: Ausstechformen in Knochen- und Pfotenform liegen neben fertig gebackenen Keksen auf Backpapier.

Der „Ich will was Schönes“ Weg (Ausstechformen)

Wann du das brauchst: Wenn das Auge mitisst oder du ein Mitbringsel für Freunde suchst.
So geht’s: Hier nimmst du dir die Zeit für klassische Edelstahl-Ausstecher*. Herzen, Knochen oder Pfoten sind der Klassiker für Geschenke. Es dauert länger, macht aber beim Verschenken (und Verputzen) richtig was her.

Ab in die Küche: 15 Rezepte ohne Mehl für jeden Zeitplan

Egal, für welches Zubehör du dich entschieden hast – diese Rezepte funktionieren garantiert, sind gesund und kommen ganz ohne Getreide aus. Such dir einfach das passende für deinen Tag aus!

Teil 1:
5 Blitz-Rezepte für den Pizzaschneider

Diese Teige sind fester und lassen sich super auf dem Blech glattstreichen.

Rezept #1: Die 5-Minuten Rinder-Happen

Das brauchst du:

  • 500g Rinderhackfleisch
  • 2 Eier (Größe M)

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Fleisch und Eier in einer Schüssel vermengen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
  3. Den „Teig“ flach auf ein Backblech (mit Silikonunterlage oder Backpapier) streichen.
  4. Ca. 10 Minuten vorbacken, bis die Masse fest wird.
  5. Das Blech kurz herausnehmen, mit dem Pizzaschneider Quadrate ziehen und weitere 10–15 Minuten fertig backen.

Frischecheck:

Hält sich im Kühlschrank ca. 3 Tage. Perfekt zum direkten Verfüttern oder Einfrieren.

Rezept #2: Die herzhaften Leberwurst-Schnitten

Das brauchst du:

  • 200g feine Hundeleberwurst (aus der Tube oder Schale)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 150g Kartoffelmehl (als getreidefreier Binder)

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Leberwurst, Eier und Kartoffelmehl zu einer gleichmäßigen, streichfähigen Masse verrühren.
  3. Den Teig auf das Backblech (mit Silikonunterlage oder Backpapier) geben und ca. 0,5 cm dick glattstreichen.
  4. Für ca. 12 Minuten vorbacken.
  5. Das Blech herausnehmen, mit dem Pizzaschneider in mundgerechte Quadrate schneiden und weitere 10 Minuten knusprig backen.

Frischecheck:

In einer luftdichten Dose im Kühlschrank ca. 5 Tage haltbar.
Ein Einfrieren empfehle ich hier nicht, da die Kombination aus Leberwurst und Kartoffelmehl beim Auftauen oft gummiartig wird – frisch schmecken sie deinem Hund garantiert besser!

Rezept #3: Die schnellen Thunfisch-Happen

Das brauchst du:

  • 1 Dose Thunfisch (im eigenen Saft, gut abgetropft)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 EL Hüttenkäse

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen (der Teig sollte schön kompakt sein).
  3. Die Masse flach auf das Blech (mit Silikonunterlage oder Backpapier) streichen.
  4. Ca. 12 Minuten vorbacken, bis die Oberfläche trocken wirkt.
  5. Mit dem Pizzaschneider Gitterlinien ziehen und weitere 10 Minuten fertig backen.

Frischecheck:

Da Thunfisch und Ei enthalten sind, halten sich diese Happen im Kühlschrank ca. 3–4 Tage.
Wenn du auf Vorrat backst: Diese Kekse lassen sich wunderbar einfrieren!

Rezept #4: Die Geflügel-Happen mit Zucchini

Das brauchst du:

  • 400g Putenhackfleisch
  • 1 kleine Zucchini (fein gerieben und gut ausgedrückt!)
  • 1 Ei (Größe M)

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Die geriebene Zucchini in einem Tuch kräftig ausdrücken (wichtig, damit der Teig nicht zu nass wird!).
  3. Fleisch, Zucchini und Ei zu einer festen Masse verkneten.
  4. Den Teig ca. 0,5 cm dick auf das Blech (mit Silikonunterlage oder Backpapier) streichen.
  5. 15 Minuten vorbacken, dann mit dem Pizzaschneider Gitterlinien ziehen.
  6. Weitere 10 Minuten fertig backen, bis die Ränder leicht Farbe bekommen.

Frischecheck:

Durch das frische Gemüse und Fleisch halten sich diese Happen im Kühlschrank ca. 2–3 Tage. Sie sind ideal für das tägliche Training!
(Nicht zum Einfrieren empfohlen, da die Zucchini beim Auftauen wässrig wird.)

Rezept #5: Die knusprigen Käse-Ecken

Das brauchst du:

  • 200g geriebener Käse (z. B. laktosefreier Gouda oder Emmentaler)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 150g Naturjoghurt (oder körniger Frischkäse)
  • 100g Kartoffelmehl (für die Bindung)

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Käse, Eier, Joghurt und Kartoffelmehl zu einem zähen Teig verrühren.
  3. Die Masse gleichmäßig auf dem Backblech (mit Silikonunterlage oder Backpapier) verstreichen.
  4. Ca. 15 Minuten vorbacken, bis der Käse leicht goldgelb wird.
  5. Kurz herausnehmen, mit dem Pizzaschneider zuerst ein normales Gitter (senkrechte und waagerechte Linien) ziehen. Danach ziehst du durch jedes Quadrat einmal eine diagonale Linie von Ecke zu Ecke – so entstehen aus jedem Quadrat zwei perfekte Dreiecke! Danach weitere 10 Minuten fertig backen.

Frischecheck:

Käsegebäck hält sich in einer luftdichten Dose im Kühlschrank ca. 5–7 Tage.
Da Käse beim Auftauen oft seine Textur verliert, empfehle ich hier kein Einfrieren – frisch schmecken sie ohnehin am besten!

Teil 2:
5 Streich-Rezepte für die Backmatte

Diese Teige sind fester und lassen sich super auf dem Blech glattstreichen.

Rezept #6: Die unwiderstehlichen Lachs-Drops

Das brauchst du:

  • 1 Dose Lachs (im eigenen Saft, abgetropft) oder 150g frischer Lachs (püriert)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 150g Magerquark oder Hüttenkäse
  • Ein kleiner Schuss Wasser (falls der Teig zu dickflüssig ist)

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Alle Zutaten in einem Mixer oder mit dem Pürierstab zu einer glatten Creme verarbeiten.
  3. Die Masse auf die Silikonmatte geben und mit einem Schaber in die Löcher streichen.
  4. Ca. 15–20 Minuten backen, bis die Drops fest sind und sich leicht aus der Matte lösen lassen.

Frischecheck:

Fisch ist empfindlich! Im Kühlschrank halten sich die Drops ca. 2 Tage.
Da sie aber so klein und handlich sind, lassen sie sich perfekt in kleinen Portionen einfrieren.

Rezept #7: Die sanften Hüttenkäse-Perlen

Das brauchst du:

  • 200g Hüttenkäse (körniger Frischkäse)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 EL gehackte Petersilie (frisch oder getrocknet – gut für den Atem!)
  • Ca. 50ml Wasser (nach Bedarf)

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Alle Zutaten (außer die Petersilie) kurz pürieren, bis eine glatte, flüssige Masse entsteht.
  3. Die Petersilie unterrühren.
  4. Den Teig auf die Silikonmatte gießen und mit einem Schaber in die Vertiefungen streichen.
  5. Ca. 15–18 Minuten backen, bis die Perlen fest sind.

Frischecheck:

Im Kühlschrank halten sich die Perlen ca. 3–4 Tage.
Da sie sehr fettarm sind, lassen sie sich auch hervorragend einfrieren.

Rezept #8: Die Express-Rindfleisch-Drops

Das brauchst du:

  • 2 Gläschen Babybrei (reines Rindfleisch, ca. 250g)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 EL Kartoffelmehl (für eine bessere Bindung)

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Den Babybrei mit den Eiern und dem Kartoffelmehl in einer Schüssel glatt rühren.
  3. Die Masse auf die Silikonmatte geben und mit dem Schaber gleichmäßig in die Vertiefungen verteilen.
  4. Ca. 20 Minuten backen, bis die Drops fest sind.

Frischecheck:

Da der Babybrei bereits gegart ist, halten sich diese Drops im Kühlschrank ca. 3–4 Tage.
Sie lassen sich aber auch wunderbar einfrieren, wenn du sie auf Vorrat backst.

Rezept #9: Die Eisen-Power Leber-Drops

Das brauchst du:

  • 200g Geflügelleber (frisch)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 Schuss Leinöl (gut für Fell und Haut)

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Die Leber zusammen mit den Eiern und dem Öl im Mixer oder mit dem Pürierstab komplett flüssig pürieren.
  3. Den „Leber-Smoothie“ auf die Matte gießen und mit dem Schaber in die Löcher streichen.
  4. Ca. 15–20 Minuten backen.
    Kleiner Insider-Tipp: Mach das Fenster weit auf! Dein Hund wird den Duft lieben, aber für menschliche Nasen ist der Geruch von gebackener Leber… sagen wir mal: gewöhnungsbedürftig

Frischecheck:

Frische Leber ist sehr proteinreich. Im Kühlschrank halten sich die Drops ca. 2 Tage.
Da sie so extrem begehrt sind (und der Geruch nach dem Backen am besten schnell aus der Küche verschwindet), am besten den Rest direkt einfrieren.

Rezept #10: Die süßen Bananen-Wolken

Das brauchst du:

  • 1 sehr reife Banane (je brauner, desto besser)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 100g Naturjoghurt oder Magerquark)

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Die Banane mit einer Gabel zerdrücken oder kurz mit den Eiern und dem Joghurt pürieren.
  3. Die Masse auf die Silikonmatte geben und glatt streichen.
  4. Ca. 15 Minuten backen, bis sie goldbraun und fluffig sind.

Frischecheck:

Durch die frische Frucht halten sich die Wolken im Kühlschrank ca. 3 Tage.
Sie lassen sich prima einfrieren – perfekt als kleiner Snack zwischendurch!

Teil 3:
5 Rezepte zum Ausstechen

Für alle, die das klassische Back-Gefühl lieben! Diese Teige lassen sich wunderbar ausrollen, damit du mit deinen Lieblings-Förmchen (Knochen, Pfoten oder Herzen) kreativ werden kannst.

Rezept #11: Die klassischen Hüttenkäse-Kekse

Das brauchst du:

  • 200g Hüttenkäse (körniger Frischkäse)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 200g Kartoffelmehl (für die perfekte Festigkeit)

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem geschmeidigen Teig verkneten. (Sollte er noch kleben, einfach noch einen Löffel Kartoffelmehl dazu).
  3. Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und den Teig ca. 0,5 cm dick ausrollen.
  4. Mit deinen Förmchen die Kekse ausstechen und auf ein Backblech legen.
  5. Ca. 20–25 Minuten backen, bis sie schön fest sind.

Frischecheck:

Da diese Kekse gut durchgebacken werden, halten sie sich in einer Blechdose (kühl und trocken gelagert) ca. 2 Wochen.
Du kannst sie aber auch problemlos einfrieren.

Rezept #12: Die kräftigen Rinder-Taler

Das brauchst du:

  • 200g Rinderhackfleisch (mager)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 150g Kartoffelmehl

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Fleisch, Ei und Mehl verkneten, bis ein fester Teig entsteht.
  3. Zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen (das verhindert das Kleben am Nudelholz!).
  4. Motive ausstechen und ab in den Ofen.
  5. Ca. 20 Minuten backen.

Frischecheck:

Durch den Fleischanteil halten sich die Taler im Kühlschrank ca. 3–4 Tage.
Zum längeren Aufbewahren ist Einfrieren hier die beste Wahl.

Rezept #13: Die herzhaften Thunfisch-Knochen

Das brauchst du:

  • 1 Dose Thunfisch (im eigenen Saft, gut abgetropft)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 150g Kartoffelmehl

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Den Thunfisch mit der Gabel fein zerdrücken, dann mit Ei und Mehl zu einem festen Teig verkneten.
  3. Auf einer bemehlten Fläche ca. 0,5 cm dick ausrollen.
  4. Knochen (oder andere Formen) ausstechen und auf das Blech legen.
  5. Ca. 20 Minuten backen, bis sie fest und trocken sind.

Frischecheck:

In einer Dose im Kühlschrank halten sie sich ca. 5 Tage.
Da sie sehr kompakt sind, lassen sie sich auch super einfrieren.

Rezept #14: Die fruchtigen Apfel-Kekse

Das brauchst du:

  • 1 kleiner Apfel (fein gerieben)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 200g Kartoffelmehl
  • 1 TL Kokosöl (geschmolzen)

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Den geriebenen Apfel kurz ausdrücken, damit der Teig nicht zu nass wird.
  3. Mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
  4. Ausrollen, Kekse ausstechen und ab in den Ofen.
  5. Ca. 25 Minuten backen, bis sie leicht knusprig sind.

Frischecheck:

Kühl und trocken gelagert halten sich diese fruchtigen Sterne ca. 1 Woche.
Einfrieren ist hier ebenfalls problemlos möglich!

Rezept #15: Die feinen Leberwurst-Herzen

Das brauchst du:

  • 150g Hundeleberwurst (aus der Tube oder Schale)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 200g Kartoffelmehl

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Alle Zutaten verkneten. Falls der Teig zu sehr an den Händen klebt, einfach noch ein bisschen Kartoffelmehl dazugeben.
  3. Den Teig ausrollen und kleine Herzen ausstechen.
  4. Ca. 15–20 Minuten backen.

Frischecheck:

Im Kühlschrank halten sich die Herzen ca. 5 Tage.
Wichtiger Hinweis: Wie schon bei Rezept #2 erwähnt, verändern Leberwurst und Kartoffelmehl beim Auftauen ihre Konsistenz, daher empfehle ich hier kein Einfrieren.

So bleiben die Belohnungen lange frisch: Lagern & Einfrieren

Da wir in diesen Rezepten komplett auf Mehl und Konservierungsstoffe verzichten, verhalten sich die Leckerlis eher wie frische Lebensmittel. Damit dein Hund möglichst lange Freude daran hat, hier meine Tipps für die richtige Aufbewahrung:

Der Kühlschrank ist dein bester Freund

Fast alle Rezepte – egal ob vom Pizzaschneider, aus der Backmatte oder ausgestochen – enthalten frische Zutaten wie Fleisch, Fisch oder Käse.

  • Lagerung: Pack die abgekühlten Belohnungen in eine luftdichte Glas- oder Kunststoffdose.
  • Haltbarkeit: Im Kühlschrank bleiben sie ca. 3 bis 5 Tage frisch (beachte dazu auch den jeweiligen „Frische-Check“ beim Rezept).

Der Gefrierschrank: Perfekt für den Vorrat

Wenn du auf Vorrat backst, ist das Einfrieren die sicherste Methode. Fast alle meine Rezepte (außer die mit Leberwurst und Kartoffelmehl) sind absolut tiefkühltauglich.

  • Der Anti-Klebe-Trick: Lege die fertigen Belohnungen nach dem Abkühlen flach nebeneinander auf ein Tablett oder ein kleines Schneidebrett und stelle sie für ca. 30 Minuten in den Gefrierschrank. Erst danach füllst du sie in einen Beutel oder eine Dose um. So frieren sie einzeln ein und kleben nicht zusammen – du kannst sie dann ganz einfach stückweise entnehmen!
  • Haltbarkeit: Im Gefrierschrank halten sich die selbstgebackenen Schätze locker 3 Monate.
  • Auftauen: Einfach kurz bei Zimmertemperatur liegen lassen – die kleinen Drops und Schnitten sind oft schon nach 15 Minuten einsatzbereit!

Ein kleiner Hinweis zur Leberwurst

Wie bei den Rezepten #2 und #15 erwähnt: Leberwurst-Schnitten und -Herzen solltest du nicht einfrieren, da sie beim Auftauen gummiartig werden. Diese am besten immer frisch verbrauchen oder nur für wenige Tage im Kühlschrank lagern.

Profi-Tipps für die Backstube & Sicherheit

Damit beim Backen garantiert nichts schiefgeht und jeder Hund – vom Welpen bis zum Senior – auf seine Kosten kommt, habe ich hier noch ein paar Insider-Infos für dich zusammengefasst.

1. Der Leckerli-Baukasten: Tauschen erlaubt!

Du hast keine Zucchini da oder dein Hund mag keine Äpfel? Kein Problem! Diese Rezepte sind sehr flexibel. Du kannst die Zutaten fast immer 1:1 in der gleichen Menge austauschen:

  • Obst: Apfel ↔ Birne ↔ Banane (zerdrückt)
  • Gemüse: Zucchini (fein geraspelt) ↔ Karotten (fein geraspelt) ↔ Kürbis (gekocht & püriert)
  • Milchprodukte: Magerquark ↔ Hüttenkäse ↔ Naturjoghurt ↔ Frischkäse
  • Fisch & Fleisch: Lachs ↔ Thunfisch ↔ Rinderhack ↔ Geflügelhack ↔ Pürierte Leber
2. Der Mehl-Joker: Kartoffelmehl ersetzen

Obwohl der Fokus hier auf „getreidefrei“ liegt, kannst du die Stärke natürlich austauschen:

  • Getreidefrei: Buchweizenmehl, Tapiokastärke oder Maisstärke.
  • Mit Getreide: Wenn dein Hund es verträgt, kannst du Dinkelmehl (Type 630 oder 1050) oder feines Hafermehl verwenden

Wichtiger Hinweis zur Konsistenz: Jede Zutat bindet Feuchtigkeit anders. Wenn du tauschst (z. B. Dinkelmehl statt Stärke), kann der Teig fester oder klebriger werden. Vertrau deinem Gefühl: Ist der Teig zu trocken? Gib einen Schluck Wasser oder einen Klecks Joghurt dazu. Klebt er zu stark? Füge noch etwas Mehl oder Stärke hinzu, bis die Konsistenz passt.

3. Für unsere Senioren (Extra weich)

Wenn dein Hund Probleme mit den Zähnen hat, erhöhe bei allen Rezepten einfach den Anteil an Quark oder Joghurt. Die Belohnungen werden dadurch weicher und lassen sich auch ohne kräftiges Kauen wunderbar genießen.

Glücklicher Hund leckt sich nach dem Naschen von selbstgebackenen, getreidefreien Hundekeksen die Schnauze

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